Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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es reist ſich nicht gut auf einer Straße, welche Zi⸗ geuner einſchlagen. Ich für meinen Theil habe nichts von ihnen zu befürchten, denn ſie würden ſich wohl hüten, mir etwas zu leid zu thun: ich bin zu allgemein in der Gegend bekannt und würde ſogleich vermißt werden. Um ſo kecker ſind ſie aber gegen Fremde auf dem Wege,“ fügte er bei,„und man hört nicht, daß die Rumänen je gegen dieſe ſich freundlich geſinnt gezeigt hätten.“

Vierzehntes Kapitel.

Auf der Fahrt nach dem Hauſe des Doktors Sellen machte der Pächter Beacon ſeine neue Be⸗ kannte auf das Lager des Zigeunerſtammes aufmerk⸗ ſam, das ſich in einer grünen ſchattigen Thalſchlucht befand, einem Orte, welchen Oberon und deſſen Feenhof nicht günſtiger für ihre Mondſcheinbeluſti⸗ gungen hätte auswählen können.

„An der alten Stelle,“ murmelte er,„an der alten Stelle.“

„Iſt es ſchon lange her, daß die Horde dieſe Gegend heimgeſucht hat?“ fragte Oliver.

„Seit etwa zwölf Monaten, ſo viel ich mich er⸗ innere,“ antwortete der alte Mann;„vor vielen Jahren war ſie ſchon einmal hier, und ich hatte ge⸗ hofft, wir ſeien ſie für immer los geworden.“

„Die Leute ſind Ihnen alſo bekannt?“ bemerkte Randal.