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„Da findet ſich ja das, was wir brauchen,“ rief er freudig aus.
„Wo biſt Du?“ ſtöhnte ſein Gefährte mit angſt⸗ erfüllter Stimme.
„Ganz in Deiner Nähe, Philipp,“ antwortete Oli⸗ ver an der Leiter herabgleitend.
Mit wenigen Worten theilte er die gemachte Ent⸗ deckung mit und bewog den ermüdeten Jüngling mit ihm hinaufzuſteigen.
„Gerade das, was wir brauchen!— Nicht wahr?“ ſprach er, das Heu ſo zurechtrichtend, daß er dadurch ein Lager zu Stande brachte, in welches ſein ermü⸗ deter Kamerad ſich legen konnte.„Du wirſt es hier wärmer finden, mit mir an Deiner Seite, als allein in des alten Danby feuchtem Keller, obgleich er Dir ein Kiſſen und eine Decke geſtattete. Wir wollen aber davon nicht ſprechen,“ fuhr er fort, als er den halbunterdrückten Seufzer vernahm, der den Lippen des armen Knaben entſchlüpfte.„Es war thöricht von mir Dich daran zu erinnern. Gib mir Deine naſſe Jacke.“
Philipp zog ſie bereitwillig aus und reichte ſie ſeinem Gefährten, der ſie zum Trocknen an einem der Querbalken aufhing. Dann zog er auch die ſeinige aus, nachdem er vorher das Piſtol, von dem er ge⸗ ſprochen, aus der Taſche genommen hatte.
„Iſt es geladen?“ fragte ſein Freund.
„Ganz gewiß iſt es geladen,“ antwortete Oliver, „mit zwei Marmorſchuſſern und einem meſ⸗ ſingnen Nagelkopf, den ich aus dem Beſchläg der Kellerthüre herausgeriſſen habe. Ich habe ſchon


