Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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reifen wollte. Es

wäre thöricht zu prahlen, wenn weit und breit keine

Freund,außer wenn man uns ang

Gefahr iſt. Räuber fommen nicht an einen Ort, wie dieſer iſt, außer ſie ſuchten, wie wir, ein Obdach. Wir ſind nun einmal hier und ſo wollen wir es uns ſo bequem als möglich machen. Wie geht es Dir denn jetzt? Beſſer, viel beſſer. Es gibt junge Leute, welche nicht nur ein außer⸗ ordentliches Selbſtvertrauen, ſondern auch die Eigen⸗ ſchaft beſitzen, ſich in allen Lagen, in welche ſie ver⸗ ſetzt werden, zurecht zu finden. Oliver Brandreth*. gehörte unter dieſe, und nachdem er einmal mit ſich 5 darüber im Reinen war, doß er nichts Klügeres thun könne, als mit ſeinem erſchöpften Kameraden in der ſo war ſein Augenmerk ausſchließ⸗

Scheune zu bleiben, lich darauf gerichtet, ſich ſo behaglich als möglich

darin einzurichten. 8

Verlaß mich nicht, ſagte Blandford ſich an ihn hängend,ich bitte Dich, verlaß mich nicht!

Ich will die Scheune nicht verlaſſen, verſetzte ſein Freund,das verſpreche ich Dir; aber ich muß 3 mich nach noch mehr Stroh umſehen, ſonſt gehen wir zu Grund, ehe der Tag onbricht. 3

Da er ſich kein Licht zu verſchaffen vermochte, ſo blieb ihm nichts übrig bei ſeinem Nachforſchen, als ſeine Hände zu Hülfe zu nehmen. Nachdem er einige Zeit an den Mauern und in den Ecken umhergetaſtet, ſtieß er mit dem Kopf an eine Hängeleiter, an we cher er augenblicklich hinaufſtieg und ſo auf einen kleinen Speicher gelangte, der ganz mit Heu ange⸗ füllt war. 3