Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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kaltblütig um, und als er unfern die alte Scheune er⸗ blickte, führte er ſeinen jetzt völlig beſinnungslos gewor⸗ denen Kameraden dahin, um Schutz darin zu ſuchen. Glücklicher Weiſe entdeckte er in einer der Ecken etwas Stroh, auf welches er ſeine Laſt legte, und daneben niederknieend fing er an Geſicht und Hände ſeines Kameraden zu reiben. Philipp! Lieber Philipp! rief er aus, als er gewahrte, daß ſeine Bemühungen, ihn zu ſich zu brin⸗ 3

gen, endlich von Erfolg begleitet waren.Verzeihe mir; es war thöricht von mir Dich über Kräfte an⸗ zutreiben; aber es lag mir ſo viel daran vorwärts zu tommen.

Ich will es verſuchen, wiederholte der arme Menſch,ich will es verſuchen, wenn Du nur Das ſollſt Du durchaus nicht, unterbrach ihn der weichherzige Jüngling;wir wollen bis zum Mor⸗ gen hier bleiben; unterdeſſen wird dann Deine Jacke trocken; wir haben a Zwiebak genug, ſo daß wir keinen Hunger werden.

Hier ſollen wir bleiben, wiederholte ſein Ge⸗ fährte ſchaudernd um ſich blickend.

.Iſt dieß nicht ein ganz hübſcher Ort? verſetzte

ſein muthigerer Gefährte.Weßhalh fürchteſt Du Dich? Ich bin ja an Deiner Seite. Ich habe das

Piſtol mir, das wir gekauft haben, um des alten Danby's Sperlinge damit zu ſchießen, ſetzte er flü⸗

ſternd hinzu.

Du wirſt aber doch auf keinen Menſchen damit

ſchießen, Oliver? fragte Philipp, der ſich etwas be⸗

ruhigter zu fühlen anſing.

1Ob ich will? Gewiß nicht, antwortete ſein