Teil eines Werkes 
5. Band (1858)
Entstehung
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Bekanntſchaft des Yankee zu mochen, nichts weniger als entzückt ſei.

Was ſagte Brandon?

Er machte mir eine tiefe Verbeugung und ſagte, daß er nicht geladen ſei. Ich war natürlich in Ver⸗ zweiflung, ſchob die Schuld auf den Kammerdiener Martin und enfin er wird zu uns fommen.

Wenn auch die Erzöhlung der Gräfin über die Art, wie die Einladung erfolgt ſein ſollte, ihrer Wahr⸗ heitsliebe wenig Ehre machte, ſo erſchien dafür ihre Erfindungsgabe in um ſo glänzenderem Lichte. Lord Melbvurg verſor ſogleich ſeine üble Laune. War er nur erſt einmal in Berührung mit dem Gebieter von hundert Stimmen, ſo zweifelte er im Mindeſten nicht, daß ſein Takt und ſeine Beredtſamkeit das Uebrige zu Stande bringen werde.

Zur großen Beruhigung ſeiner Gemahlin beſtand

er darauf, daß ſein Sohn dem erwarteten Beſucher

jete uögliche Aufnerſamkeit und Höflichkeit ange⸗

deihen laſſen ſolle, worauf er ſich auf ſein Zimmer zurückzog, um ſich zum Mittageſſen anzukleiden.

Ich kann es nicht begreifen, rief der Vicomte, indem er ſich auf den Sopha warf und die Beine nachzog. Was kannſt Du nicht begreifen? fragte ſeine Mutter⸗ 4

Den ganz außergewöhnlichen Antheil, den Sie an dieſen Leuten nehmen. Die Frau iſt allerdings ſehr ſchön, ſo ſchön, daß ich mich als ihren Anbeter bekenne und die nächſte Gelegenheit ergreifen werde, es ihr zu ſagen.