Teil eines Werkes 
5. Band (1858)
Entstehung
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kann, wenn er ſich auf Wenbanc's Seite ſchlägt, die Wahl zu unſerem Nachtheile entſcheiden.

Der jugendliche Sprößling des Hauſes Melbourg nahm dieſe Rachricht auf eine Weiſe auf, aus wel⸗ cher hervorging, daß, welchen Ehrgeiz er auch ſonſt beſitzen mochte, die Ausſicht auf einen Sitz in der geſetzgebenden Verſammlung ihm vollkommen gleich⸗ giltig ſei.

Verdammt ärgerlich, murmelte der Pair.Ich fürchte, daß es zu ſpät ſein wird, Brandon jetzt noch zu verſöhnen.

Das iſt bereits geſchehen, bemerkte ſeine Ge⸗ mahlin ruhig;der Bär hat bereits einen Maul⸗ korb an.*

Ihr Gemahl bat ſie, ſich darüber zu erklären.

In demſelben Augenblicke, in welchem ich den Tod der Baronin erfuhr, ſagte die Gräfin,fuhr ich ſogleich zu Mrs. Brandon Burg, um den Mor⸗ gen bei ihr zuzubringen; glücklicher Weiſe traf ich ihren Gatten in bem Beſuchszimmer.

Harriet, Sie werden aber doch nicht

Auf die Wahl angeſpielt haben? fiel ihm ſeine Frau in's Wort;mein lieber Lord, halten Sie mich denn für ſo taktlos? Gewiß nicht; ſondern ich plauderte im Gegentheil von allem Möglichen, nur nicht von Politik. Beim Weggehen bemerkte ich bloß, daß ich Beide zeitig bei mir zu ſehen hoffe.

Bewunderungswürdig, rief der Earl.*)

Der Vicomte dagegen ſchnitt ein Geſicht, in wel⸗ chem zu leſen war, daß er über die Ausſicht, die

Bezeichnung für engliſche Grafen.

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