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Sitz im Oberhauſe einzunehmen berechtigt wurde, nachdem er zweimal zuvor den Sieg über ſeinen Mitbewerber, den Sohn der Gräfin, den jungen Vicomte, um die Vertretung der Grafſchaft Kum⸗ berland im Unterhauſe, davongetragen. Dieſe beiden Niederlagen hatten das politiſche Leben des alten Brafen in hohem Grade getrübt. Als daher Lady Melbourg nach Hauſe kam, traf ſie ihren Gemahl in nichts weniger als liebenswürdiger Stimmung. Die Möglichkeit einer dritten Niederlage war mehr, als er mit Geduld zu ertragen im Stande gewe⸗ ſen wäre.
„Sie haben wahrſcheinlich die Neuigkeit ſchon ge⸗ hört?“ fragte er.
Die Gräfin gab lächelnd zu, daß ſie ſie ſchon
wiſſe.
„Ich wollte, es hätte ſich dieß vor einer Woche zugetragen,“ fuhr der Lord fort.„Ihre auffallende Aufmerkſamkeit gegen die ſchöne Mrs. Brandon Burg und der eben ſo auffallende Mangel an Auf⸗ merkſamkeit gegen deren Gatten wird dieſen wahr⸗ ſcheinlich veranlaſſen, ſeinen Einfluß gegen uns gel⸗ tend zu machen. Mein Haushofmeiſter Masham ver⸗
ſichert mich, daß er über wenigſtens hundert Stim⸗ men verfügt.
„Der Mann iſt ein ſo ungeſchlachter Menſch,“ erwiderte die Dame,„überdieß handelte ich nur nach Ihrer Eingebung.“
„Er iſt ein greulicher Tölpel,“ rief der junge Vicomte.
„Stille, Auguſtus!“ ſagte ſein Vater ungedul⸗
dig.„Dieſer greuliche Tölpel, wie Du ihn nennſt,


