Teil eines Werkes 
5. Band (1858)
Entstehung
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Auguſtus! rief ſeine Mutter entrüſtet;Mrs. Brandon Burg iſt meine Freundin. 5

Das denke ich mir, erwiderte der junge Ari⸗ ſtokrat kaltblütig. 3

Und ihr Mann einer der beſten Schützen in England..

Ah, ich ſchieße auch nicht ſchlecht.

Durch bittere Erfahrungen belehrt, daß es gänz⸗ lich vergebens ſei, ihrem hoffnungsvollen Sprößling Vernunft zu predigen oder beſſere Gefühle in ihm zu erwecken, verließ ihn die Gräfin, um die Be⸗ ängſtigung, die ſie fühlte, zu verbergen, wenn die Aufmerkſamkeiten ihres Sohnes Brandon Burg's Eiferſucht rege machen und ihn veranlaſſen ſollte, ihr Geheimniß zu verrathen. So weit die Sache Eugenia betraf, war ihr Herz vollkommen ruhig.

Als es Nacht geworden war, hatte ſich eine Menge neugieriger Müßiggänger vor dem glänzen⸗ den Hotel des Grafen von Melbourg verſammelt, um die Ankunft der Eingeladenen zu ſehen. Wäh⸗ rend die Equipagen vorfuhren und ihre ſchöne oder verwitterte Laſt abſetzten, wurden von den Zuſchauern Ausrufe der Benunderung oder ſpöttiſche Bemer⸗ kungen, zum großen Unwillen der dienſtthuenden Policiſten und Aerger der Lakaien laut, die ver⸗ möge eines ganz eigenthümlichen Gedankengangs ihre eigene Würde durch unehrerbietige Bemerkun⸗ gen verletzt hielten, welche über die Perſon gemacht wurden, deren Livree ſie zu tragen ſich herbeige⸗ laſſen hatten.

Armuth und Müßiggang machten ſich hier einen Feiertag und wurden von dieſem Schaukaſten durch