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„Und der Capitän?“ 3
„Es wird mich ſehr freuen, Sie beide zu ſehen,“ verſetzte ſie, mit Mühe ihre Wuth bemeiſternd.
Unmittelbar darauf fuhr die glänzende Equipage weg. Wer dieſelbe dahin rollen ſah, hätte ſich wohl ſchwerlich gedacht, wie unbehaglich die darin ſitzende Perſon ſich fühle.
„Heraus jetzt mit den Dollars,“ rief der Ame⸗ rikaner, laut auflachend.
Albert zahlte ihn aus, indem er zugleich eine Bemerkung in ſein Notizbuch machte, welche wir unſern Leſern zu ihrer Befriedigung mittheilen wollen.
„Forderung von Einhundert Pfund nebſt In⸗ tereſſen an die Sehr Ehrenwerthe Gräfin von Mel⸗
bourg.“
Neunundfünfzigſtes Capitel.
Nachdem die Gräfin von Melbourg das Haus ihrer Tochter, des Kindes, das ſie nicht anzuer⸗ kennen wagte, verlaſſen hatte, fuhr ſie nach dem Park, um ihre erſchütterten Lebensgeiſter wieder zu ſammeln, denn die Entdeckung ihres Geheimniſſes beunruhigte ſie ſehr, indem ſie ſich dadurch einem Menſchen preisgegeben ſah, den ſie, wie ſie wohl fühlte, zu tief beleidigt hatte, als daß er ihr je verzeihen konnte.
Während ihrer Fahrt erſann ſie hundert Pläne und Entſchuldigungen, um ihren Gemahl und Sohn mit der Anweſenheit des anrüchigen Mr. Brandon


