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Aerger hatte ihr faſt die Sprache geraubt. Dieß bemerkte der ankee und freute ſich im Stillen darüber. In ſeiner ſelbſtſüchtigen Natur fand ſich⸗ keine Spur eines edlen, männlichen Gefühls, deß⸗ halb beſchloß er auch, ſeinen Triumph noch weiter zu treiben.
„Jetzt, nachdem unſere Händel geſchlichtet ſind,“ ſprach er,„wollen wir uns den Verſöhnungskuß geben und gute Freunde werden. Von unſern Fa⸗ milienangelegenheiten wollen wir nach der Soare ſprechen.“
Auch dieſe Demüthigung ließ man ſich gefallen und Brandon verließ voll Befriedigung, daß er ſeine Wette gewonnen und ſeine Schwiegermutter gedemü⸗ thigt habe, das Zimmer, nachdem er dieſer jedoch zuvor noch zu verſtehen gegeben hatte, daß ihr noch Zeit genug bleibe, zu Rundle und Bridge zu fahren.
Obgleich Eugenia von Natur weder gefühlvoll, noch theilnehmend war, ſo drückte ſie doch die Lage, in welche ihre unglückliche Mutter wegen ihrer Ge⸗ burt verſetzt worden war, und ſie fragte ſich in Gedanken, in wie weit Bella ſich an ihr Gelübde gebunden halten würde, wenn ſie einmal erführe, daß ſie Couſinen und keine Schweſtern ſeien.
„Das iſt unglücklich,“ ſprach ſie.
„Sehr unglücklich“ wiederholte die Gräfin. „Der Graf iſt ein ſtolzer, reizbarer Mann, der mir die Täuſchung, der ich mich gegen ihn ſchuldig machte, nie verzeihen wird. Mein Sohn wird außer ſich gerathen; die Fehler meiner Jugend erheben ſich drohend gegen mich. Wie konnteſt Du aber auch einen ſolchen elenden Wicht heirathen?— einen


