Teil eines Werkes 
5. Band (1858)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

75

bourg⸗Houſe, der mir nicht von dem Grafen oder meinem Sohne vorgeſtellt iſt.

Auch nicht, wenn er von Ihrer Tochter vorgeſtellt wird? fragte Brandon höhniſch.

Die Gräfin wurde todtenblaß.

Sehen Sie, Schwiegermutter, fuhr Brandon fort,es liegt mir gar nichts daran, Ihr Schwieger⸗ ſohn zu ſein; aber nachdem es einmal ſo iſt, ſo will ich ein Hundsfott ſein, wenn ich Sie nicht zwänge, mich anzuerkennen. Ich bin nicht boshaft; aber Sie haben mich gereizt und das cujonirt mich! Sie können der Mrs. Brandon Diamanten kaufen, ſo viel Ihnen beliebt, eigentlich verſteht es ſich von ſelbſt, daß Sie es thun oder auch ihr Ihre eigenen geben. Obgleich Sie für Ihre Jahre noch recht gut ausſehen, ſo werden Sie doch ohne Diamanten noch beſſer ausſehen; aber übertölpeln laß ich mich von Ihnen nicht.

O Eugenia! flüſterte die Gräfin vorwurfsvoll, Sie haben mich verrathen.

Gewiß nicht, verſetzte dieſe;dazu haſſe ich ihn zu ſehr.

Ich danke Ihnen, murmelte der Yankee, der das eben nicht ſehr ſchmeichelhafte Geſtändniß ſeiner Frau gehört hatte.

Lady Melbourg gewann nicht ohne Mühe ihre Faſſung wieder.

Und glauben Sie denn, daß die Welt dieſe lächerliche Behauptung glauben wird? fragte ſie. Ihre Frau iſt, wie allgemein bekannt, die Tochter des Generals Trelawny.

Seines Bruders, wollen Sie ſagen, erwiderte