Teil eines Werkes 
5. Band (1858)
Entstehung
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Dieſe ließ nicht lange auf ſich warten.

Die Dame, welche trotz ihrer vielen modiſchen Schwächen und Vorurtheile eine große Liebe zu ihrem Kinde hegte, von dem ſie ſo lange getrennt geweſen war, hatte wieder einen ihrer Beſuche abgeſtattet. Es geſchah dieß am Morgen des Tages, an wel⸗ chem Abends glänzende Geſellſchaft in Melbourg⸗ Houſe ſtattfinden ſollte, von welcher als einem der Ereigniſſe der Saiſon geſprochen wurde. Begreiflicher Weiſe war Eugenia dazu einge⸗ laden, und eben ſo begreiflicher Weiſe von ihrem Gatten keine Notiz genommen worden.

Die Damen waren eifrig damit beſchäftigt, zu berathſchlagen, was für Geſchmeide Eugenia tragen ſollte, als Brandon im Boudoir erſchien.

Perlen, meine Liebe, ſprach die Gräfin, ohne

ſeine Anweſenheit im mindeſten zu beachten,ſind Frau erwartet man, daß ſie Diamanten trägt, die

lich ausnehmen müßten. Sie müſſen durchaus Dia⸗

manten tragen.

Eugenia erröthete uud blickte ihren Gatten vor⸗ wurfsvoll an.

Ich beſitze keine, ſeufzte ſie.

Keine Diamanten? wiederholte die Gräfin erſtaunt.O! Mr. Burg, was für ein Vorwurf für Ihre Galanterie und guten Geſchmac.

Der Yankee grinste. Es war dieß die Gelegen⸗ heit, auf die er gewartet hatte.

wohl gut genug für Mädchen; aber von einer⸗

ſich in Ihrem prächtigen ſchwarzen Haar ganz herr⸗

Nicht mein Fehler, erwiderte er.Ich cal⸗