Teil eines Werkes 
5. Band (1858)
Entstehung
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Mit dieſer Uebereinkunft endigten die Geſchäfte des Tages.

Mit derſelben Nachtpoſt gingen zwei Briefe von England ab, der eine von Sir John Sellem, ge⸗ ſchrieben an ein Bankhaus in Paris, welcher zu⸗ gleich Mr. Silver's Papiere enthielt, mit dem Auf⸗ trage, dieſelben zu verkaufen und den Erlös daraus ihm ſobald als möglich zuzuſenden. Der andere vom Grafen Lilini an ſeinen Freund, den Oberſten. Da⸗ rin hieß es ganz kurz:

Sollten holländiſche Staatspapiere(hier folgten zugleich die Nummern) an der Börſe ausgeboten werden, ſo kaufen Sie ſie um jeden Preis auf. Ein einziges davon genügt ſchon.

Sobald dieß im Reinen war, kleidete ſich der

Graf zu einer Geſellſchaft bei Graf von Mel⸗

bourg's an.

Man findet auf der Welt viele Menſchen, welche im Stande ſind, ein Unrecht zu verzeihen, ſelbſt wenn ihre Intereſſen dadurch gefährdet wurden, aber es gibt nur wenige, die eben ſo nachſichtig ſind, wenn ihre Eitelkeit verletzt worden war oder wenn man ſie in den Augen der Geſellſchaft lächerlich gemacht hat. Obgleich Letzteres bei Brandon Burg nicht ſo eigentlich der Fall war denn die Ge⸗ ſellſchaft im engern Sinne wußte ſo gut, wie nichts, von ihm und kümmerte ſich noch weniger um ihn ſo war er doch gegen die Mutter der Mrs. Brandon, wie er die Gräfin von Melbourg be⸗ nannte, im höchſten Grade aufgebracht und er paßte nur auf eine günſtige Gelegenheit, ſie ſeine Em⸗ pindlichkeit fühlen zu laſſen.