Teil eines Werkes 
5. Band (1858)
Entstehung
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wort, die auf die, welche ſie hörten, einen ganz wunderbaren Eindruck machte.Guten Morgen, mein Herr.

Der verblüffte Kunde raffte ſeine Banknoten, Abrechnungsbuch und Goldbarren zuſammen und verließ das Haus.

Die Weigerung Sir John's wies ſich als ein Meiſterſtreich aus und die Kühnheit deſſelben war von dem beſten Erfolge begleitet. Wie konnte man einer Firma mißtrauen, die auf ſo unabhängige Weiſe handelte? Das Gerücht verbreitete ſich raſch durch die City, und von dieſem Tage an nahm der Andrang ab. Der Sicherheit wegen verkaufte aber der gewiſſenloſe Bankier noch mehrere der ihm zur Aufbewahrung anvertrauten Werthpapiere.

Für alle Fälle gewappnet, dachte er, und der Stolz des ſchuldigen Mannes nahm mit ſeinem Selbſtvertrauen zu.

Eine Gefahr ſchwebte aber über ihm, auf die er nicht gerechnet hette, die ihm aus der Aengſtlichkeit der Mutter des Caſſiers, der treuloſen Rebecca, erwuchs. Jeden Tag erſchien ſie in Lombard⸗ſtreet, um nach ihrem Sohne zu fragen, und jedesmal hatten ihr die Commis geantwortet, daß keine Briefe von ihm eingelaufen ſeien. Auf's Aeußerſte beun⸗ ruhigt, hatte die alte Frau endlich darauf beſtan⸗ den, den Principal ſelbſt zu ſprechen, was ihr mit einiger Mühe zuletzt auch gelang.

Wo iſt mein Sohn? rief ſie leidenſchaftlich aus, als ſie ſich endlich deſſen Principal gegenüber befand.Er ſagte mir, er werde in etwa drei Wochen wieder zurück ſein und jetzt ſind es eben