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ſo viele Monate. Da iſt Verrath, ſchwarzer Ver⸗ rath im Spiel, den ich Ihnen wohl zutraue.“
„Meine liebe Mrs. Bight, wie können Sie glau⸗ ben—“
„Ach!“ unterbrach ihn die Frau,„Ihre ſüßen Worte können mich nicht täuſchen. Habe ich dieſe nicht hundertmal gegen Miß Cheerly anwenden hören, damals, als Sie ſie beraubten und am Hungertuch nagen ließen?— Ich bin aber geſtraft für den Antheil, den ich an der Sache nahm,“ fuhr ſie, ſich vor die Stirne ſchlagend, fort.
„Sie vergeſſen,“ bemerkte der Baronet,„daß Ihr Sohn Sie dabei leitete.“
„Und wer leitete denn ihn?“ fragte Rebecca. „Wer verſprach ihm, daß er Aſſocis des Hauſes
werden ſolle, wenn der Plan gelinge?“
„Das wird er auch nach ſeiner Rückkehr werden.“
„Nach ſeiner Rückkehr!“ wiederholte die unbe⸗ gueme Beſucherin.„Wird er überhaupt je zurück⸗ kehren?“
„Ich hoffe es.“
„Das iſt eine Lüge!“ tief Rebecca heftig.„Sie wünſchen dieß gar nicht. Ich kann dieß in Ihren Augen leſen, die, trotz all⸗ ihrer Keckheit, meinen Blick nicht auszuhalten vermögen. O, was für eine Thörin war ich, daß ich mich von Ihnen verleiten ließ! Aber ich werde mich rächen, Sir John; Sie kennen mich noch nicht. Es befindet ſich mehr als ein Brief in meiner Hand, aus dem hervorgeht, daß das Vermögen des Capitän Cheerly— ein ganz anderer Brocken als die elenden fünftauſend
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Licht⸗ und Schattenſeiten. V.


