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„Trelawny!“ wiederholte Lilini mehrmals.„Die Tochter des Generals Trelawny, der vor vielen Jahren in Indien gedient hat?“
„Derſelbe.“
„Ein freundlicher, ehrenwerther Mann. Ich tannte ihn wohl, und es ſoll mich ſehr freuen, meine Bekanntſchaft mit ihm zu erneuern. Aber nun, Harold,“ fuhr er fort,„muß ich eine Frage an Sie ſteilen, die Ihnen vielleicht ſonderbar erſcheint. Steht Ihr Vertrauen auf mich immer noch uner⸗ ſchüttert feſt?“
„Dieſe Frage iſt allerdings ſonderbar, weil ſie unnöthig iſt. Unerſchüttert! Ich könnte eben ſo leicht an der Gerechtigkeit der Vorſehung, als an der Ehre oder dem Worte des Grafen Lilini zweifeln.“
„Oder daß er beide leichtſinnig verpfänden würde.“ „Eben ſo.“
„Nun denn, ſo verſpreche ich Ihnen mit meinem Ehrenworte, daß in zwei Monaten, ja vielleicht noch früher, die Schranke, die von Ihrem Glück Sie trennt, gehoben ſein ſoll. Befragen Sie mich nicht um die Nittel, die ich dabei anwenden werde. Der Augenblick iſt noch nicht gekommen, um den Schleier meines vergangenen Lebens zu lüften. Wenn er einmal kommt, ſo werden Sie an mir vielleicht viel zu tadeln, aber weit mehr noch zu bemitleiden ha⸗ ben. Wollen Sie mir Vertrauen ſchenken?“ „Unbedingt,“ verſetzte Harold,„wie dem unab⸗
änderlichen Schickſal. Aber darf ich nicht den Bal⸗ ſam des Troſtes, den Sie in meine Wunden gegoſſen haben, Bella mittheilen 2* Lilini beſann ſich einen Augenblick.


