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„Ihr Herz bricht beinahe,“ fuhr Harold drin⸗ gend fort. 2
„Ihr und ihr allein,“ fuhr der Graf fort.„Ver⸗ geſſen Sie aber nicht, daß mein Verſprechen dadurch bedingt iſt, daß Sie es vor Jedermann, mit Aus⸗ nahme von Bella, geheim halten.“
Sir Mordaunt Trach nahm den Grafen auf's Herzlichſte auf. Sein Neffe hatte ihn ſchon längſt darauf vorbereitet, ihn als den vortrefflichſten Men⸗ ſchen zu betrachten. Miß Margaret war ganz ent⸗ zückt von ihm. Seine ritterliche Höflichkeit erinnerte ſie an ihre jungen Tage.
General Trelawny erinnerte ſich ſehr wohl, den Grafen vor etwa drei⸗ bis vierundzwanzig Jahren als den vertrauten Freund ſeines Bruders gekannt zu haben, und was Bella anbelangte, ſo ſtand ihr Vertrauen auf ſein Verſprechen bald eben ſo feſt, als das ihres Liebhabers, obgleich ſie nicht wußte, auf was ſie ihre Hoffnungen gründete.
„Bleiben Sie, wo Sie ſind,“ ſagte der merk⸗ würdige Mann, als Harold ſeine Abſicht ausſprach, nach London reiſen und eine Unterredung mit Eu⸗ genia durchſetzen zu wollen.„Alles, was ihr Herz befriedigen kann, iſt hier. Ueberlaſſen Sie Ihren Kampf mit der Welt mir. Ich bin ein im Kampfe ergrauter Soldat und fühle die Wunden nicht, die man dabei empfängt.“
Die Perfönlichkeiten, die den Grafen am mei⸗ ſten intereſſirten, waren Kit Corling und deſſen hübſche Frau. Er ſchien nicht müde zu werden, ihre Hütte zu beſuchen und mit ihnen ſich zu unter⸗ halten. Der männliche, unabhängige Geiſt des


