Teil eines Werkes 
5. Band (1858)
Entstehung
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loſigkeit beſtraft. Doch kann ich ihr nicht die Kälte

meines Vaters und das daraus folgende Elend zu⸗ ſchreiben, ſondern die Mutter, die unnatürliche Mutter iſt Schuld daran, die mich aus der Heimath wegſchickte und mich aus ihres Gatten Nähe ver⸗ bannte. Auf ihr Haupt

Halten Sie ein! rief die Gräfin, vom Sitze aufſpringend.Sie wiſſen nicht, welchen Schmerz Sie verurſachen wie ſehr Sie ein Herz quälen. Die Gemahlin des Generals Tralawny war nicht Ihre Mutter; dieſe ſtarb, ohne von Ihrer Exiſtenz je etwas gehört zu haben.

Nicht meine Mutter! wiederholte Eugenie er⸗ ſtaunt.

So wenig, als der General Ihr Vater war.

Sie ſcherzen mit mir.

Scherzen! wiederholte die Gräfin melancho⸗ liſch;es iſt kein Scherz.

Wem verdanke ich alſo mein Leben?

Dem Bruder des Mannes, den Sie ſo lang für Ihren Vater gehalten haben, und einer Frau, deren Namen ich nicht zu nennen wage.

Ich aber könnte ſie nennen, ſagte der ver⸗ borgene Zuhörer dieſer Unterhaltung höhniſch vor ſich hin.

Einer Frau, die ſich ſehnt, Sie in Ihre Arme zu ſchließen, Sie an Ihr Herz zu drücken und von Ihren Lippen den Namen Mutter zu hören.

Wo ſoll ich ſie finden?

Lady Melbourg breitete die Arme aus und Eu⸗ genia warf ſich an ihre Bruſt. Brandon aber, der