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anlaſſen, ſich ſo, wie ſie es that, Engenia zu wid⸗ men? Es war dieß ein Problem, deſſen Löſung ſchwierig war und gerade deßhalb ihn intereſſirte. Hätte er gewußt, was ſein Verbündeter wußte, ſo würde es ihm nicht ſo ſchwierig erſchienen ſein.
Capitän Mortimer hatte bei dem ſo ſchlecht zu⸗ ſammenpaſſenden Ehepaar zu Mittag geſpeist; die Hausfrau hatte ſich zurückgezogen, um ſich für die Oper anzukleiden. Sie erwartete Lady Melbourg, die ſie abholen wollte, und die Herren waren bei ihrer Flaſche zurückgeblieben.
„Nun, Brandon,“ ſprach der Officier, wie ge⸗ fällt Ihnen das Modeleben?“
„Es mag ſchon recht ſein,“ erwiderte der Yankee, „wenn man mit dabei und überall geladen iſt; aber für einen bloßen Zuſchauer iſt es ſcheußlich langweilig.“
„Zuſchauer!“ wiederholte Albert;„wie iſt dieß zu verſtehen, da man ja allgemein von Ihren Ge⸗ ſellſchaften ſpricht?“
„Sie meinen von denen meiner Frau?“
„Ihrer Frau oder der Ihrigen, das kommt auf Eins heraus.“
„Nein, durchaus nicht,“ erwiderte der Herr des Hauſes.„Sie gibt ſie, und ich bezahle ſie. Ich kann ja nicht einmal einen Freund einladen? So ließ ich geſtern meine Abſicht merken, den Oberſten Chucks von der penſylvaniſchen Miliz bitten zu laſſen, worauf Miſtriß Burg und die Gräfin über mich herfielen und mich einen gräulichen Menſchen nann⸗ ten, daß ich nur an ſo etwas denken könne,“
„Er iſt doch ein Cavalier?“


