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in deſſen Gegenwart, ihr Erſtaunen darüber aus⸗ zuſprechen, daß Eugenia mit einem ſolchen Manne ſich habe vermählen können; ſie lud ihn nie zu ihren Geſellſchaften ein, bei denen ſeine Gemahlin jedesmal anweſend war, und ſagte ihm ganz un⸗ umwunden, wenn er darauf anzuſpielen wagte, es möchte doch paſſend ſein, daß man ihn einmal dort ſehe, daß davon gar nicht die Rede ſein könne. Es war dieß ein Mangel an gegenſeitigen Rück⸗ ſichten, wenn nicht gar eine Rache!.
Obgleich Brandon dieſe entſchiedene Weigerung ſchwer ärgerte, ſo ließ er ſich, ohne über den Grund ſich auszuſprechen, doch ſeinen Verdrhß nicht anmer⸗ ken. Ja, er leiſtete ſogar der Intimitet der Gräfin mit ſeiner Frau dadurch Vorſchub, daß er dieſe zwier holten Beſuchen veranlaßte, und ſelbſt gegen ſein n Freund und Rathgeber Albert ließ er ſich von der Wuth nichts anmerken, die ſein Inneres verzehrte. Dieſer konnte ihn gar nicht begreifen; das Beob⸗ achten war ihm zur andern Natur geworden und deßhalb legte er ſich jetzt auch auf die Lauer, um jede Karte, die ausgeſpielt wurde, zu bewachen und auf das häusliche Leben anzuwenden, deſſen Scenen ſich täglich vor ihm abſpielten.
Wäre die Stellung der Gräfin weniger entſchie⸗ den oder nur im mindeſten zweideutig geweſen, ſo hätte Albert ſogleich den Schlüſſel zu dem Geheimniß gehabt oder wenigſtens zu haben geglaubt; ihr Rang war aber unbeſteitbar, das Vermögen ihres Gewahls, der keinen Willen, als den ihrigen, zu haben ſchien, eines der bedeutendſten im König⸗ reiche. Was konnte alſo eine Frau dieſer Art ver⸗


