Teil eines Werkes 
5. Band (1858)
Entstehung
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und Miß Bella davon benachrichtigte. Das Ge⸗ heimniß hab⸗ſie ſeitdem immer gedrückt, ſeit ich das heißt nämlich, ſeitdem wir weg waren, und ſie beſchloß deßhalb mir Alles zu ſagen trotz dem Verſprechen, das ſie ihrer Herrin gegeben hat ſobald ich zurückkomme. Wie es einem braven Mäd⸗ chen geziemt, hat ſie es gethon. Ich verſprach ihr dafür nämlich Sie hier hielt Tom inne.

Und was verſprachſt Du ihr denn? fragte Harold lächelnd.

Daß wenn Alles zwiſchen Ihnen und ihrer jun⸗ gen Gebieterin in Ordnung ſei, Sie Verzeihung fuͤr ſie auswirken wollten. Es würde ihr das Herz brechen, wenn Miß Bella böſe würde.

Fürchte deßhalb nichts.

Das iſt aber noch nicht Alles.

Was noch weiter? Sprich es aus.

Es bedurfte von meiner Seite einiger Ueber⸗ redung, fuhr Tom fort,und ſo verſprach ich ihr, daß wir uns denſelben Tag, wie Euer Ehren und ihre Gebieterin, uns verheirathen wollten.

Sei unbeſorgt, Du ſollſt Dein Wort einlöſen, verſetzte Harold freudig,und zugleich eines der beſten Pachtgüter meines Onkels als Hochzeitsge⸗ ſchenk erhalten.

Ich brauche kein Pachtgut, bemerkte Tom; auch Norah verlangt nach keinem; wir möchten Beide lieber bei Ihnen bleiben.

Ehe Harold ſeinen Diener entließ, mußte ihm dieſer nochmals Alles erzählen, was die Kammer⸗ jungfer ihm in der Fülle ihres Herzens anvertraut hatte. Er mußte es Wort für Wort wiederholen,