Teil eines Werkes 
5. Band (1858)
Entstehung
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ſeines Vaters, des alten Pächters, die am Wege lag, an. Doch dauerte dieſer Beſuch nur ſehr kurz, wie wir in Betracht der langen Abweſenheit des Sohnes mit Bedauern berichten müſſen, denn wir wiſſen nicht, ob unſere Leſer Norah's ſchwarze Au⸗ gen für eine genügende Entſchuldigung gelten laſſen werden. Wahrſcheinlich wird aber deren Ausſpruch von dem Alter abhängen, in dem dieſe ſtehen. Obgleich Harold Tracy's Herz nichts weniger als frei von Beklemmung war, ſo gab er ſich doch alle Mühe heiter zu ſcheinen. Sein dankbares Ge⸗ müth erlaubte ihm nicht, ſeine liebevollen Verwand⸗ ten merken zu laſſen, daß ihre Zärtlichkeit für ihn zu ſeinem Glücke nicht ausreichend ſei; aber trotz ſeiner Bemühungen merkte man ihm doch den wah⸗ ren Zuſtand ſeiner Gefühle an, und Sir Mordaunt gelangte nach und nach zu der Ueberzeugung, daß, obgleich er ſeinen Erben wieder bei ſich hatte, zum gänzlichen Frieden des Gemüths deſſelben doch noch mehr nothwendig ſei, als der Titel und das Ver⸗ mögen, die ihm heide mit der Zeit von ſelbſt zu⸗ fallen mußten. Dieſe Entdeckung, weit entfernt ihn zu beleidigen, machten ihm den jungen Mann nur noch um ſo theurer. Der alte Mann hatte die Schmerzen und Leiden, die er in einem ähnlichen Falle erduldet, nicht vergeſſen. Die Wunde war zwar geheilt worden, aber die Narbe war geblieben. Miß Trach fühlte einen viel zu großen Unwil⸗ len über Bella's vermeintliches launenhaftes Be⸗ nehmen, als daß ſie auch nur entfernt auf den Ge⸗ genſtand angeſpielt hätte. Daß irgend 6 Mäd⸗

Licht⸗ und Schattenſeiten. V⸗