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chriſtlichen Ritterſchaft von Europa nie verzieh. Von dieſem Tage an wurde er mehr als je in ſeinem Widerwillen gegen Alles, was Engliſch war, beſtärtt.
Offenbar hatte aber der arme Bankier das meiſte Recht ſich zu beklagen.
Der durch die Herzogin in's Geſpräch herein⸗ gezogene Edelmann, der, weil er in den Gardes⸗ du⸗corps Ludwigs XVI. gedient hatte, ſich für eine unbeſtreitbare Autorität in militäriſchen Angelegen⸗ heiten hielt, lächelte mitleidig, indem er ſeine reich mit Brillanten beſetzte Tabatiere durch die Finger gleiten ließ.
„Die jungen Herren,“ ſagte er mit merklicher Betonung des Wortes jung—„vergeſſen, daß der König von Spanien die Armee in Perſon com⸗ mandirt.“
Die ariſtokratiſchen alten Damen und abgenütz⸗ ten Hofleute, die dieß hörten, hielten dieſe Antwort für völlig genügend, um die grauſamen Zweifel und Prophezeihungen Harold's triumphirend nieder⸗ zuſchlagen. Konnte man ihrer Anſicht nach etwas Schlagenderes ſagen, als„der König hat das Com⸗ mando übernommen?“
„Ich habe dieß nicht vergeſſen,“ verſetzte Harold, der die ganz unhofmänniſche Gewohnheit hatte, auf dem, was er für wahr hielt, beſtehen zu bleiben, „und dieß gehört gerade mit unter die Gründe, weßhalb ich an dem Erfolge zweifle. Seine Maje⸗ ſtät der König beſitzt allerdings manche fürſtliche und ſchätzenswerthe Eigenſchaften, unglücklicher Weiſe iſt er aber kein Militär.“
„Kein Militär!“ wiederholte der alte Edelmann


