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ſie den auf ſo ſchändliche Weiſe Hingeopferten ſo dankbar und liebevoll von ſeinem Mörder ſprechen hörten.
Als endlich der Todeskampf eintrat, fing der Kranke an wieder zu phantaſiren. In ſeinem De⸗ lirium rief er ſeinen Bataillonen zu und munterte ſie auf, bei dem Angriff auszurufen:„Für Spanien und Carlos!“ nannte mehrere ſeiner Officiere, unter Andern O'Donnel, auf deſſen Muth er große Stücke hielt. Plötzlich fiel er auf ſein Kiſſen zurück und hauchte ſeinen letzten Athemzug aus.
Der König erhob ſich langſam von ſeinen Knieen und drückte mit eigenen Händen dem Manne die Augen zu, der nahe daran geweſen war, ihm ſeine Krone wieder zu erlangen.„Requiescat in pace!“ ſprach er in feierlichem Tone.„Er ſtarb den Tod des Soldaten und als treuer und loyaler Spanier.“
„Sir, man hat Sie hintergangen,“ riefen die Officiere.„El Bio“— in dieſem Augenblicke ver⸗ mochten ſie ihren geliebten Chef nur bei ſeinem alten Familiennamen zu nennen—„iſt ermordet worden.“
Ein Ausruf des Entſetzens und der Ungläubig⸗ keit entſchlüpfte den Lippen des Don Carlos und ſeines Miniſters. So gräßlich und unwahrſcheinlich ſchien dieſe Anklage.
„Ermordet,“ wiederholte der Fürſt,„von wem?“
Ein Dutzend Stimmen riefen den Namen Sanchez.
„Unwahrſcheinlich!— Unmöglich!— Er kann kein ſolches Ungeheuer ſein. Wer iſt ſein Ankläger 2
„Ich bin es,“ erwiderte der Graf vortretend, „und zwar auf die Autorität dieſes Herrn hier,“ fuhr er auf Doctor Curry deutend fort,„den ich in


