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was Rechtens, ſo darf deßhalb doch nicht eher ein Wort verlauten, bis der Todeskampf Ihres Chefs vorüber iſt, um ihm wenigſtens den Schmerz über Undankbarkeit auf dem Todtenbette zu erſparen.“
Es bedarf wohl keiner Verſicherung, daß der eindringlich gegebene Rath befolgt wurde. Mit niedergeſchlagenen Augen folgten die Officiere dem Grafen in den Paolaſt. Als ſie in das Zimmer traten, fanden ſie Don Carlos knieend an dem La⸗ ger ſeines Generals, während der Biſchof von Lcon die Sterbegebete ſprach.
Verzweiflung malte ſich auf jedem Geſichte. Zumalacarregui war ſo oft ſchon den größten Ge⸗ fahren entgangen, daß die Wenigſten an die Mög⸗ lichkeit dachten, daß er fallen könne, ehe ihre Sache vom Siege gekrönt worden ſei.
Als der General den Grafen ſah, winkte er ihn an ſeine Seite und ſeine Hand faſſend flüſterte er ihm zu:„In fünf Tagen werden Sie frei ſein.“
„Denken Sie nicht an mich—“
„Es iſt jetzt vergeblich. Ich habe des Königs Verſprechen, und Sie wiſſen, wie heilig er ſein Wort hält. Ihre Freunde werden Sie begleiten; ſie dürfen nicht hier bleiben. Das Band, das ſie an unſere Sache feſſelte, war das der Dankbarkeit gegen mich.— Dieß wird bald zerriſſen ſein. Der arme Sanchez!“ fuhr er fort,„wo iſt er nun? Ich hätte ihm gerne noch für ſeine Pflege, ſeine Treue und ſeine Güte gedankt. Der arme Mann! Wie ſehr wird er ſich darüber grämen, daß ſeine
offnung ihn täuſchte!“
Ein Schauder durchzuckte die Anweſenden, als
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