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der Hoffnung mitbrachte, durch ihn das Leben mei⸗ nes Freundes gerettet zu ſehen.“
„Ein Engländer?“ bemerkte der Biſchof von Leon zweifelnd.
„Eine Verdächtigung, Excellenz, die ich von Ihrem Munde am wenigſten erwartet hätte,“ er⸗ widerte Lilini;„denn wenige Männer in Spanien haben überzeugendere Beweiſe in Händen, als Sie, wie treu Engländer der Sache dienen, die ſie ein⸗ mal zu der ihrigen gemacht haben.“
„Er kann ſich aber irren,“ ſetzte der Prälat hinzu.
„Hier iſt kein Irrthum möglich,“ unterbrachen ihn mehrere Officiere, denn der Schmerz ließ ſie allen Unterſchied des Ranges vergeſſen.„Sanchez iſt zu den Chriſtinos entflohen.“
Dieſer Beweis war ſchlagender als alle wiſſen⸗ ſchaftliche Beweisführung des Doctor Curry über die Wahrheit ſeiner Anklage, und in Gegenwart des Leichnams des verſtorbenen Foldherrn entblößten ſich Hunderte von Schwertern und wurben eben ſo viele Eide geleiſtet ihn wo möglich zu rächen.
Von dieſer Entdeckung auf's Tiefſte ergriffen, zog ſich Don Carlos aus dem Sterbezimmer zurück, indem er ſich auf den Arm ſeines Miniſters ſtützte.
Der Mörder, der zu Miraſol, dem Gouverneur von Bilbao geflohen war, brachte die Rachricht vom Tode Zumalacarregui's mit. Er hatte, wie wir geſehen haben, ſeine Maßregeln nur zu gut ge⸗ troffen, als daß er an dem Reſultate hätte zweifeln können. Bei den Chriſtinos wurde die Neuigkeit mit Enthuſiasmus aufgenommen. Sie beſetzten ſo⸗


