Teil eines Werkes 
4. Band (1858)
Entstehung
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den, Dank der Behendigkeit ſeines Renners. Der Graf von Via Manuel, deſſen Pferd bei der erſten Salve getödtet worden war, hatte nacheinander zwei andere beſtiegen, die beide unter ihm erſchoſſen wurden, und ſo gerieth er, nebſt fünfzehn ſeiner Kameraden, in Gefangenſchaft. Eine beträchtliche Summe Geldes, wichtige Papiere und mehrere

Wägen mit Militär⸗Ausrüſtungsgegenſtänden fielen in die Hände der Sieger.

Unter allen Gefangenen bewahrte Via Manuel allein ſeine Geiſtesgegenwart und Feſtigkeit, als er vor den royaliſtiſchen General geführt wurde. Er ſagte, daß er von jeher freiſinnige Anſichten gehegt habe und hegen werde, und daß er es für ſeine Pflicht halte, dieſelben zu vertheidigen und zu ver⸗ breiten; aus dieſem Grunde habe er freiwillig mit⸗ gefochten. Er wiſſe wohl, ſetzte er hinzu, daß die⸗ jenigen, welche der Regierung der Königin dienen, kein Recht hätten, Gnade von den Carliſten zu er⸗ warten; wenn man ihm aber doch welche angedeihen laſſe, ſo wolle er ſein Wort verpfänden, fernerhin nicht mehr Partei gegen ſie zu nehmen und ſein politiſches Leben als geſchloſſen zu betrachten.

Zumalacarregui gefiel die Offenheit des Charak⸗ ters des Grafen ſo wohl, daß er mit dem ſtrengen Entſchluß, augenblickliche Juſtiz für den an ſeinem Freunde Armencha verübten Mord zu üben, zögerte. Harold und Harry verwendeten ſich ſo ernſtlich für ihn, daß der General zuletzt nachgab.„Ich kann Sie nicht pardoniren,“ fagte er„aber ich will die Ausführung meines Spruches aufſchieben. Sie blei⸗ ben einſtweilen Gefangener auf Ehrenwort.“