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alle dieſe Steinmaſſen waren Guerrillas, auser⸗ leſene Schützen, geſtellt worden. Nach dem gegebe⸗ nen Befehle ſollte man die Vorwache vorüberpaſſi⸗ ren laſſen und ſtillſchweigend das Weitere abwarten. Etwa nach einer Viertelſtunde kam eine Schwadron Chriſtinos, ahnungslos und ohne etwas Verdächtiges gewahr zu werden, herangeritten. Dieſen folgten ihre Gefährten, das wohlbekannte Lied ſingend: „Muera Pon Carlos, viva la Reyna.“(Es ſterbe Don Carlos, es lebe die Königin.)
In dieſem Augenblicke zeigte ſich ein Bauer auf
der Anhöhe, gerade vor ihnen, um die Bewegung
der herannahenden Colonne zu beobachten. Einer
der Officiere rief:„Baja te! Queres baja! Falso! Pactioso!“(Komm herab! Komm ſogleich herab! Verräther! Rebell!)
Der Mann verſchwand aber mit höhniſchem La⸗ chen und unmittelbar darauf hallten die Felſen vechts und links von den Chriſtinos von Gewehr⸗ ſalven wieder. Salve auf Salve bewieſen dieſen nur zu deutlich, daß ſie in einen Löwenrachen ge⸗ rathen ſeien. Ehe aber der Feind von ſeiner Ver⸗ wirrung ſich erholen konnte, in die ihn der uner⸗ wartete Angriff verſetzt hatte, warf ſich Zumala⸗ carregui mit ſeinen vier Bataillonen mit dem Bajo⸗ nette auf ihn und richtete ein furchtbares Blutbad unter den ſo plötzlich überraſchten und von allen Seiten angegriffenen Chriſtinos an. Faſt ſämmt⸗
liche Officiere, welche Carandolet begleiteten, nebſt ſeinem ganzen Stabe, wurden entweder getödtet oder zu Gefangenen gemacht; er ſelbſt aber entkam, trotz den vielen Schüſſen, die ihm nachgeſendet wur⸗


