Teil eines Werkes 
4. Band (1858)
Entstehung
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ausſprachen, mit bei dem Unternehmen zu ſein, bei welchem der Graf ebenfalls ſich zu betheiligen be⸗ abſichtigte, verſprach dieſer ihnen die Erlaubniß zu erwirken, die er auch bald darauf aus dem Haupt⸗ quartier mithrachte. Kurz nach Mitternacht machte ſich die Diviſion der Royaliſten auf den Weg, ge⸗ führt von den Landleuten, die ſich als Freiwillige und Spione herbeidrängten. Die Gegend war vor Kurzem erſt ſo gründlich durch die Chriſtinos ge⸗ ſäubert worden, daß nicht der entfernteſte Verdacht

zu einem ſolchen Unternehmen gegen ſie bei ihnen

vorlag, und der carliſtiſche Anführer war dadurch in den Stand geſetzt ſeinen geheimen Marſch bis an die Stelle, wo er den Hinterhalt beabſichtigte,

zu bewerkſtelligen. Dieſe war in der Nähe der

Felſen von San Fauſtus, unfern von Abruza, wo der Graf ſeinen Freunden den Grund der Expedi⸗ tion erklärte. Sie war unternommen, um den Ge⸗ neral Carandolet zu überrumpeln, der an der Spitze von ſiebenhundert Mann marſchirte, um zu Rodil zu ſtoßen. Er war ein Franzoſe von Geburt und

bei jedem ſeiner früheren Zuſammentreffen mit Zu⸗

malacarregui ſo unglücklich geweſen, daß ſein Name bei der königlichen Armee ſprichwörtlich wurde we⸗ gen ſeiner Unfähigkeit und leider auch wegen ſeiner Grauſamkeit gegen alle diejenigen, welche das Un⸗ glück hatten in ſeine Hände zu fallen.

Carandolet, der entfernt nicht an eine Ueber⸗ raſchung oder an ein Zuſammentreffen mit dem Feinde dachte, den er in dieſem Augenblicke ſo hart von Rodil bedrängt glaubte, daß er, um deſſen gänzlicher Vernichtung beizuwohnen, kaum noch zur

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