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Flammen, indem ein finſteres Lächeln über ſein Geſicht glitt, während das Papier verbrannte.„Ich wünſche Ihnen einen guten Morgen, meine Herren,“ ſprach er;„wenn Sie nicht noch ein weiteres Ge⸗ ſchäft mit mir abzumachen haben, muß ich Sie bit⸗ ten, mich allein zu laſſen.“
„Tragen Sie's uns nicht nach!“ rief Brandon; „aber ſo ſeid ihr Britanier. In Newyork iſt es Anders. Wenn man dort Jemand mürbe gemacht hat, ſo wird man nur um ſo beſſer Freund mit ihm als zuvor.“
„Wir ſind aber nicht in Newyork.“
„Das iſt freilich ſchade,“ ſagte der Jankee,„ſehr ſchade.“
Alle Bemühungen zu einer Verſöhnung wurden von dem Bankier kalt abgewieſen, der bemerkte, daß er einem Menſchen, der ihn einmal hintergangen habe, nie mehr trauen könne.
„Wie es Ihnen beliebt, Sir John,“ bemerkte Albert Mortimer in gleichgültigem Tone.„Wenn Feindſchaft zwiſchen uns beſtehen ſoll, ſo werden Sie ſich gefälligſt erinnern, daß ich keine Schuld trage.“
Der Bankier antwortete mit einer ſteifen Ver⸗ beugung.
„Und daß die fünftauſend Pfund der Miß Cheerly bezahlt werden müſſen,“ ſetzte Brandon Burg hinzu. „Mein guter Name ſteht dabei auf dem Spiele.“
Trotz ſeines Aergers konnte der alte Mann bei dem Ausdruck„guter Name“ nicht umhin zu lächeln. Die Sache kam ihm gar zu ſpaßhaft vor.„Sie ſollen bezahlt werden,“ ſagte er;„Sie können dieß


