Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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dem General Trelawny und der jungen Dame mit⸗

theilen.

Mit dieſer Zuſage verließen die beiden jungen Männer Lombard⸗ſtreet in der vollſten Ueberzeugung, daß das Gelingen ihres Planes ihnen einen bittern, unverſöhnlichen Feind gemacht habe, gegen den von nun an auf der Hut zu ſein, es keine kleine Auf⸗ gabe ſei.

Ich tröſte mich nur damit, ſagte der Ameri⸗ kaner während der Fahrt durch die City, daß der alte Schuft nicht lange mehr leben kann. Er ſieht jetzt ſchon ſehr miſerabel aus.

Er gehört unter die Menſchen, die man ſelbſt im Grabe noch fürchten muß, bemerkte ſein Ge⸗ fährte,und es iſt kein kleiner Beweis meiner Freundſchaft, daß ich mir um Ihretwillen ſeinen Zorn auf den Hals geladen habe, denn er iſt eben ſo ſchlau, als rachgierig.

Brandon gab keine Antwort, ſondern dachte an das, was der Bankier hinſichtlich der Abſichten Mortimers auf ſeine Herrſchaft geſagt hatte, und überlegte bereits, ob er ihn nicht eben ſo leicht ſich

vom Halſe ſchaffen könne, wie es ihm mit Sir John

Sellem gelungen war.

ſoch denſelben Abend gingen zwei Briefe, die Albert in die Feder dictirt hatte, nach dem Hofe ab. Der eine war an den General gerichtet, in welchem Mr. Brandon Burg nicht nur um die Ehre bat, ſein Schwiegerſohn werden zu dürfen, ſondern auch ihm meldete, daß die Summe von fünftauſend Pfund in der Bank von Sir John Sellem und Compagnie zur Verfügung der Miß Cheerly niedergelegt ſei,