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liches vorgefallen wäre. Er hatte ſich ſeine Lage klar gemacht und gefunden, daß ihm nichts Anderes übrig bleibe, als nachzugeben. Nachdem er zu dieſem Schluſſe gelangt war, ſchien ihm jede weitere Bedenkzeit unnöthig.
„Sie werden mir wenigſtens das Geld erſetzen,“ ſprach er,„das ich Wigget und Tye zur Führung Ihrer Sache vorſchoß.“
„Es kommt darauf an, wie viele Intereſſen Sie dafür fordern,“ bemerkte Brandon.
„Ohne Intereſſen.“
Dieſes Anerbieten ſchien ſo billig, daß weder der Jankee, noch deſſen Rathgeber vernünftiger Weiſe dagegen Einſprache erheben konnten. Es wurde deßhalb eine Urkunde aufgeſetzt und von einem der Commis als Zeuge unterſchrieben.
„Hier,“ ſprach Sir John, indem er die frühere Urkunde hervorlangte, in welcher für den Fall des Gelingens der Geltendmachung ſeiner Anſprüche auf Burg⸗Hall der jetzige Beſitzer ſich anheiſchig machte, die Herrſchaft ihm um eine gewiſſe Summe zu ver⸗ kaufen,„iſt unſer erſter Contract. Ich bin bereit denſelben gegen die Quittung auszutauſchen.“
Dieſe Manipulation bot einige Schwierigkeit, weil Keiner dem Andern traute. Zur Beſeitigung dieſes Dilemas wurde eine dritte Perſon herbeige⸗ rufen, mit deren Beiſtand das ſchwierige Werk voll⸗
bracht wurde. Sobald der Baronet im Beſitz der
Quittung war, trat er damit an das Fenſter und prüfte ſie ſorgfältig, um ſich zu überzeugen, ob es auch dieſelbe ſei, die er fabrizirt hatte. Nachdem er ſich darüber beruhigt hatte, übergab er ſie den


