229 Leben bleiben und zurückkehren, ſo kann er, trotz des Verluſtes ſeines Vermögens, ein gefährlicher Nebenbuhler in der Modewelt für den Beſitzer von Burg⸗Hall werden. Wenige Damen dürfien den Helden eines ſolchen Abenteuers zurückweiſen.
„Wenn ich dieß glauben könnte,“ flüſterte Bran⸗ don,„ſo würde ich mich ſogleich auf den Weg ma⸗ chen.“ Der Blick der Bewunderung, welcher dieſe Worte begleitete, war zu deutlich, als daß ein Zwei⸗ fel über deren Sinn möglich geweſen wäre.
„Bleiben Sie, wo Sie ſind, mein Verehrter,“ ſagte Albert Mortimer,„und überlaſſen Sie das Kriegführen den vermögensloſen jüngern Söhnenz es iſt dies ihr natürliches Erbe. Ein Mann mit Pfund Einkünfte jährlich hat nicht das Recht in ihr Privilegium einzugreifen.
„Erträgt Burg⸗Hall ſo viel?“ fragte der Ge⸗ neral.
„Die Herrſchaft wird ſo viel ertragen,“ erwi⸗ derte der Offizier, der ſeine beſonderen Gründe hatte, den Werth derſelben zu übertreiben,„wenn ſie gut bewirthſchaftet wird; und noch bedeutend mehr, wenn die Pachtverträge geſteigert würden.“
Zwanzigtauſend Pfund, wiederholte ſich Eu⸗ genie in Gedanken, indem ſie zugleich den vermeint⸗ lichen Herrn eines ſolchen Vermögens anblickte. Was könnte eine Frau von Verſtand und Geſchmack mit einer ſolchen Summe nicht alles anfangen? Während ſie dieß dachte, erſchien ihr Brandon Burg nicht halb ſo häßlich und lächerlich mehr, als bisher.
„Was ſoll ich damit anfangen?“ bemerkte der ſchlaue Yankee.„Meine Geſchmacksrichtung iſt in


