Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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3 Weiſe über das Genie und den Charakter Zuma⸗

lacarregui's aus.

Hören Sie es, flüſterte Miß Cheerly ihrer Freundin zu.

Aber ſein Leben iſt in Gefahr, antwortete Bella ebenfalls halblaut,und ich bin die Veran⸗ laſſung. Leider kann ich nur für ihn beten.

Brandon drückte, wie man ſich denken kann, das tiefſte Bedauern aus, daß er auf dieſe Weiſe nuicht im Stande ſei, mit ſeinem verehrten Vetter ſich in Briefwechſel ſetzen zu können.

Mein Bruder wollte dieß nicht damit ſagen, erwiderte Miß Tracy, die ſich von ſeinem anſchei⸗ nenden Edelmuth völlig täuſchen ließ.Briefe un⸗ ter der Adreſſe an meine theure Freundin, die Her⸗ zogin von Rohan, kommen ihm ſicher zu.

Brandon dankte ihr und machte eine Bemerkung in ſein Notizbuch.Es muß ein glorreicher Kampf ſein, bemerkte er.

Und dazu einer, mit welchem ein rechtlich den⸗ kender Menſch ſympathiſiren muß, verſetzte das alte Fräulein, deren Anſichten ſtreng legitimiſtiſch waren.Ich mißbillige es nicht, daß mein Neffe entſchieden Partei ergriffen hat; es liegt etwas Romantiſches, Ritterliches, dem Namen Trach völlig Würdiges darin.

Sir Mordaunt ſeufzte, denn er dachte mehr an ſeinen Neffen als an die Sache, in welche dieſer ſich eingelaſſen hatte.

Hören Sie es! rief Eugenie lachend ihrem Bewunderer zu;Ruhm und Liebeslächeln ſind beide in Spanien zu gewinnen. Sollte ihr Vetter am