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bat Brandon den Baronet um die Adreſſe der
Reiſenden.
„Es drängt mich,“ ſprach er,„das ſchöne Be⸗ nehmen meines Vetters anzuerkennen und durch Handlung mehr, als durch Worte, zu beweiſen, daß ich deſſelben nicht unwürdig bin.“
„Leider bin ich nicht im Stande, Ihnen die Adreſſe genau anzugeben,“ verſetzte Sir Mordaunt. „Die unbeſonnenen jungen Leute haben ſich un⸗ glücklicher Weiſe den politiſchen Parteien ange⸗ ſchloſſen, die ſich gegenwärtig die Krone Spaniens ſtreitig machen, und befanden ſich nach dem, was ich zuletzt von ihnen hörte, bei der carliſtiſchen Armee in den baskiſchen Provinzen.“
„Die gänzlich geſchlagen worden iſt,“ bemerkte Albert.
Bella machte eine ſehr betrübte Miene und blickte vorwurfsvoll nach ihrer Schweſter hin, deren unnatürliches Benehmen Harold veranlaßt hatte, England zu verlaſſen. Ihr Vater und Sir Mor⸗ daunt bemerkten beide ihre Betrübniß und gelang⸗ ten, Einer wie der Andere, zu der Ueberzeugung, daß trotz ihrer unerklärlichen Weigerung, das arme Mädchen Harold aufrichtig liebe.
„Sie irren ſich,“ ſagte der Baronet, gegen Mortimer gewendet.„Weit entfernt, geſchlagen zu ſein, wächst die Hoffnung der Royaliſten. Die chriſtiniſchen Generale haben bedeutende Nieder⸗ lagen erlitten, von welchen die königliche Partei nur aus Mangel an Artillerie keinen größern Vor⸗ theil zu ziehen vermochte. Meine Nachricht iſt ge⸗ nau; Harold ſpricht ſich auf die nce


