Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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Es gab Vieles, was Mr. Brandon Burg glaubte, aber auch Manches, woran er zweifelte. Unter Letz⸗ teres gehörte namentlich der Glaube an Uneigen⸗ nützigkeit und Freundſchaft von Seiten irgend eines Menſchen. Er konnte nicht begreifen, weßhalb Mor⸗ timer, wenn die junge Dame wirklich das Vermö⸗ gen, von dem er ſprach, beſaß, dieſelbe nicht für ſich zu erlangen ſuche. Dieſer Gedanke machte ihn nachdenklich, ſo daß Albert endlich ungeduldig wurde, der als genauer Menſchenkenner in der Seele des Abenteurers die Zweifel las, welche ſein Vorſchlag erweckt hatte, und deßhalb beſchloß, durch ein offenes Geſtändniß mit einem Male dieſelben zu zerſtrenen.

Die Dame würde ſich nicht ſehr geſchmeichelt fühlen, wenn ſie Zeuge Ihres Zögerns wäre, be⸗ merkte er.

Ich zögere nicht, ſondern wundere mich nur Sie wiſſen wohl, daß man für ſeine Gedanken nichts kann daß, wenn Miß Trelawny ſo reich iſt, Sie nicht ſelbſt um ſie angehalten haben.

Ich habe es gethan.

Brandon ſperrte die Augen weit auf bei die⸗ ſem Bekenntniſſe.

Und bin abgewieſen worden, ſetzte Albert ruhig hinzu.

Wie! rief der Yankee, indem er ihn prüfend muſterte;Sie ſetzen mich in Erſtaunen. Ich glaubte, kein britiſches Frauenzimmer ſchlage einen Officier aus. Im Süden ſieht man den rothen Rock als den beſten Köder für Fraueuzimmer ſowohl, wie für Schlangen, an; deßhalb möchte ich das heißt, wenn Sie es ihr nicht wieder ſagen gerne

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