Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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tails zu beſchwören. Ebenſo der wackere, ergebene Freund, dem wir unſere Befreiung verdanken.“

„Ich kann aber noch immer nicht begreifen,“ bemerkte der Beamte, durch ihre Feſtigkeit in ſeiner vorgefaßten Meinung etwas erſchüttert,„aus wel⸗ chem Grunde dieſer Capitän Helsman die von Ihnen erzählte Gewaltthätigkeit begangen haben ſollte.“

„Er ließ ſich dazu gebrauchen.“

„Durch wen?“

„Durch den Mann, den ich einſt für meinen Freund hielt, von dem ich aber jetzt vermuthe, daß er mich meiner Erbſchaft beraubte, und nicht nur meine Amme zur Unredlichkeit verleitete, ſondern dieſe auch veranlaßte, Bemerkungen laut werden zu laſſen, durch welche, ohne eine directe Behaup⸗ tung, mein Ruf verdächtigt wurde. Mein Name wurde nämlich mit dem eines Mannes in Zuſam⸗ menhang gebracht, den ich in meinem Leben nie geſehen habe. Es wurde behauptet, ich hätte die⸗ ſem eine Summe geliehen, die ich, wie Sir John Sellem wohl weiß, nie beſeſſen habe.“

„Sie werden doch nicht einen ſo achtungswür⸗ digen Namen mit dem Menſchen in Verbindung bringen wollen, durch den Sie ſo lange Ihrer Frei⸗ heit beraubt wurden!“ rief der Beamte aus.

„In meinem Innern waltet darüber nicht der geringſte Zweifel,“ verſetzte die Waiſe;„denn der Diebſtahl der Juwelen, meines letzten Nothpfennigs, war das Werk ſeines Caſſiers und meiner Amme. Die Verdächtigung meiner Sittlichkeit kam aus der⸗ ſelben Quelle. Sodann bemerkte ich am Tage meiner Ankunft in dem einſamen Hauſe im Zimmer