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ſprechen, daß er, wenn er einmal ein eigenes Ge⸗ ſchäft anfange, ihn zu ſich in Arbeit nehmen werde. Nanch ließ erſt mehrere Tage in dem neuen Wohnſitze in Walworth vorübergehen, ehe ſie es wagte, Miß Cheerly von dem ſchändlichen Verſuch, ihren Ruf zu beflecken, in Kenntniß zu ſetzen. Emma nahm aber dieſe Nachricht mit mehr Feſtigkeit auf, als ſie erwartet hatte. Es hielt ſie nicht allein das Bewußtſein der Unſchuld, ſondern auch ihr Pflicht⸗ gefühl aufrecht. Sie fühlte, daß ſie dem Andenken ihres verſtorbenen Vaters ſchulde, der Welt zu be⸗ weiſen, daß ſie ſeines Namens nicht unwürdig ſei. Deßhalb begab ſie ſich in Begleitung ihrer beiden Freunde am folgenden Tag auf das Polizeiamt und verlangte dort zuerſt die Auslieferung des Halsbandes, die auch ſogleich erfolgte, ſobald ſie ſich über ihre Perſönlichkeit ausgewieſen hatte. So⸗ dann machte ſie über ihre und Nancy's unfreiwillige Entführung ſo klare und überraſchende Angaben, daß der Beamte kaum recht ſeinen Sinnen trauen⸗ zu dürfen glaubte, als er dieß hörte.
„Sie ſind, glaube ich, krank geweſen, Miß Cheerly,“ ſprach er.
„Ich lag an einer Gehirn⸗Entzündung darnieder in Folge der erduldeten Mißhandlung,“ verſetzte Emma feſt.
Der Beamte und ſein Schreiber wechſelten be⸗ deutungsvolle Blicke mit einander.
„Ich bin aber jetzt vollkommen ruhig und wie⸗ der bei voller Ueberlegung,“ fuhr ſie ſort.„Wenn Sie an meiner Zurechnungsfähigkeit zweifeln, ſo iſt meine Leidensgefährtin im Stande, Ihnen alle De⸗


