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aber die Noth drängte, und ſo beſchloß der Mörder das Haus zu verlaſſen und dieſen aufzuſuchen. Zuvor wollte er aber Bet's Leichnam bei Seite ſchaffen, den er vorerſt einem Keller anvertraute, der ſelten oder nie benützt wurde und ſich ziemlich weit unter dem Hauſe hin erſtreckte. Wäre die Nacht dunkel geweſen, ſo hätte er ihn ſogleich in die Kalkgrube geworfen, aber der Mond ſchien zu hell und deßhalb wagte er dieß nicht.
Nachdem er ſein Vorhaben ausgeführt und die Kellerthüre wieder verſchloſſen hatte, die ganz maſſiv von Eiſen war, begab er ſich in ſein Ankleide⸗ zimmer, um jede Spur ſeines Verbrechens von ſeinen Händen zu entfernen. Sobald dieß geſchehen war, verließ er das Haus, um den Zigeuner Jack auf⸗ zuſuchen.
Der arme Kelf war nun ſchon ſeit mehr als vierundzwanzig Stunden Gefangener auf dem Boden über den Ställen. Der Ort erinnerte ihn an die einſame Zelle, in die man ihn ſo oft geſperrt hatte, ſo lange er noch ein Bewohner des Armenhauſes geweſen war, und die Schreckniſſe dieſer Zeit tauchten wieder in ſeiner Erinnerung auf. Er hätte gern geſchrieen, wenn er es gewagt hätte, aber ſein roher Herr hatte ihm mit der grauſamſten Züchtigung ge⸗ droht, wenn er nur einen Ton von ſich zu geben ſich erlaube. In ſeiner Einfalt bildete er ſich ein, dieſer horche fortwährend unten, ob er ſeinen Be⸗ ſehlen nachkomme oder nicht, und ſei jeden Augen⸗ blick bereit, bei der geringſten Uebertretung herauf
zu kommen, um ihn zu beſtrafen. Vergebens ſuchte er ſich zu beſchäftigen. Er hatte nichts, als die


