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Der nun folgende Kampf, wie heftig er auch war, verurſachte doch kein Geräuſch, denn Helsman hatte ſein Opfer zu feſt gepackt, ais daß es einen Schrei hätte ausſtoßen können. Allmählig ließ der Widerſtand nach; es erfolgte ein convulſiviſches Zucken der Glieder, auf welchen ein Erguß von Schaum und Blut aus Mund und Naſe folgte. Alles war vorüber. Der Mörder ließ nur allmählig und vorſichtig mit ſeinem Griffe nach, bereit, bei der geringſten Bewegung denſelben zu wiederholen, und erſt, als er völlig überzeugt war, daß die That vollendet ſei, entfernte er ſich möglichſt weit vom Sopha und betrachtete den Leichnam mit jener an Wahnſinn ſtreifenden Empfindung, welche gewöhnlich auf das Begehen eines Verbrechens folgt. Er meinte, ein Geräuſch zu hören, fuhr plötzlich auf und eilte an die Thüre der Treppe, welche in das Gemach der Gefangenen führte. Sie war aber verſchloſſen. „Sicher,“ murmelte er,„Banz ſicher,“ und kehrte dann langſam in das Zimmer zurück, das er ſo eben verlaſſen hatte, um in den Kleidern des Leichnams den Schlüſſel in's obere Stockwerk zu ſuchen. Er fand ſich aber nicht vor. Außer ſich vor Verdruß, zog er in ſeiner Wuth die Toſchen der ermordeten Frau heraus, kehrte ſie um, ſchüttelte au ihren Kleidern und leuchtete auf dem Teppich herum in der Meinung⸗ er könnte ihr während des Kampfes entfallen ſein; aber Alles erfolglos. Bet hatte nämlich, feſt ent⸗ ſchloſſen, die Gefangenen vor einem zweiten Attentat zu ſchüczen, den Schlüſſel verſteckt, ehe ſie zu der Auseinanderſetzung mit ihrem Herrn gekommen war.


