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mich gehabt, Bet?“ rief Helsman, mit Mühe ſeinen Zorn bemeiſternd.„Sie vergeſſen, daß Sie mit mir ällein im Hauſe ſind.“
Die Frau erſchrack.
„Und daß die Thüre verſchloſſen iſt,“ ſetzte er hinzu.
Sie blickte ihn entſetzt an.
„Der Schlüſſel iſt in meiner Hand.“
Fs lag etwas ſo furchtbar Jroniſches in dem Tone, in welchem der Capitän die unglückliche Frau an ihren gänzlich ſchutzloſen Zuſtand erinnerte, der ſie völlig ſeiner Willkür preisgab.
„Capitän Helsman!“ brachte ſie mühſam hervor, denn die Angſt hatte ihr faſt gänzlich die Ueber⸗ legung geraubt.„Ich will Alles thun, was Sie verlangen. Ich hatte Unrecht, Ihnen Trotz zu bieten. Gnade! Gnade! Thun Sie mir nichts zu Leid; erinnern Sie ſich, wiè lange und wie geduldig ich Ihre unterwürfige Sklavin geweſen bin.“
Während ſie dieſe Sätze nur abgeriſſen heraus⸗ zubringen vermochte, hatte ſich Bet Amos, die Augen fortwährend auf ihren Herrn gerichtet, nach der Zimmerthüre zurückgezogen. Sie hatte ſie gerade erreicht, als der Böſewicht mit der Behendigkeit und Wildheit eines Wolfs auf ſie zuſprang, ſie mit eiſernem Druck um den Hals faßte und nach dem Sopha zerrte.
„Das Kind lebt alſo?“ ſprach er, ſie wild an⸗ ſtierend.„Danke für dieſe Nachricht. Meine Ohren ſind die letzten, denen Sie dieſes anvertrauen werden.“
Licht⸗ und Schattenſeiten. II. 16


