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Auf dieſe Aufforderung fuhr Nancy in ihrer Erzählung fort, in Gedanken ſich verwundernd, was die Frau für ein beſonderes Intereſſe daran finden könne.
„Während der Sturm tobte und durch die Bäume heulte, hörte der alte Mann plötzlich einen Fall in das Waſſer; es war etwas von der Brücke herabgeworfen worden. Er hätte aber die Sache vielleicht unbeachtet gelaſſen, wenn er nicht zugleich einen ſchwachen Schrei zu vernehmen geglaubt hätte. Nur auf das Gefühl der Menſchlichkeit achtend, ſtürzte er ſich in den Fluß, und nachdem er einige Ellen weit geſchwommen war, entdeckte er einen Gegenſtand, der wie ein Päckchen Leinwand ausſah und vom Waſſer fortgetrieben wurde. Er zog es an's Ufer und fand, daß ſich ein neugebornes Kind darin befand.“
Unterdeſſen hatte ſich der Thee abgekühlt und Nancy ergriff, vom Sprechen ermüdet, die Taſſe, in der Abſicht daraus zu trinken. Miß Cheerty folgte ihrem Beiſpiel.
„Noch ein Wort!“ kreiſchte Bet Amos.„War das Kind am Leben?“*
„Ja wohl,“ verſetzte die Nähterin,„denn ich bin das Kind.“
Die Giftmiſcherin ſprang auf, riß ihr die Taſſe aus der Hand und ſank dann, von der Anſtrengung erſchöpft, auf den Boden nieder.
„Was ſoll das heißen?“ fragte das arme Mäd⸗ chen, einen beſtürzten Blick auf ihre Gefährtin werfend, die bleich und zitternd ihre Taſſe wieder auf den Tiſch geſtellt hatte.„Was habe ich denn gethan?“


