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brechender Stimme,„um Sie aus einem Traume zu erwecken, der ſich nie verwirklichen kann, und damit Sie Ihre Kraft als Mann zuſammennehmen, um eine Liebe zu erſticken, welche ich— für auf⸗ richtig halte— aber nie erwidern kann.“
„Liebe Bella, willſt du uns nicht noch etwas ſingen?“ fragte ihre Schweſter aus dem Salon, deren Eiferſucht durch die plötzlich eingetretene Stille rege gemacht worden war.
„Herz iſt ausgeſpielt, Eugenia,“ ſprach der Vater.
„Ich habe keines,“ rief die Schöne, indem ſie in der Zerſtreuung einen Atout darauf legte.
„Auf eine Freikarte!“ rief der General.„Gib doch beſſer auf das Spiel acht, meine Liebe.“ Dieſe Ermahnung nöthigte ſie zu ſchweigen.
„Sie täuſchen ſich ſelbſt, Bella,“ murmelte Ha⸗ rold.„Die Bläſſe ihrer Wangen iſt nicht die Farbe des Todes. Das Verſprechen, das Sie mir ent⸗ riſſen haben, iſt grauſam. Wenn Gefahr vorhan⸗ den iſt, weßhalb machen Sie dann nicht Ihren Vater darauf aufmerkſam. Eine Luftveränderung oder—“
Sie erhob den Finger und legte ihn ſanft auf ſeine Lippen, aus Vorſicht, daß man ihn nicht höre. „Ich habe noch eine Bitte an Sie, Harold,“ ſprach ſie,„und zwar eine recht dringende. Ich hoffe, Sie werden ſie mir nicht abſchlagen. Kommen Sie nicht mehr auf Beſuch hieher bis—“ Ein krampf⸗ haftes Zucken deutete ihr an, wie ſchmerzhaft die Wunde ſein würde, die ſie zu ſchlagen im Begriffe ſtand, und deßhalb zögerte ſie,—„bis zu Ihrer Rückkehr von Ihren Reiſen,“ fuhr ſie endlich fort, die Worte ändernd, die ſie hatte ausſprechen wol⸗


