Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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zu Hilfe, daß er Bella bat, das Lied zu ſingen, das ihn in Granstoun ſo ſehr entzückt habe. Zu Eu⸗ geniens großem Erſtaunen willigte ihre Schweſter nicht nur ſogleich ein, ſondern bat ſogar Harold, ſie an das Inſtrument zu führen. Eugenia biß ſich vor Aerger auf die Lippen. Ich habe einem ſchwa⸗ chen Rohr vertraut, dachte ſie. Ihrem Eid zuwider hat ſie ſich entſchloſſen, ihn zu erhören, und der Verdruß darüber brachte ſie ganz außer ſich.

Bella ſang das Lied, um welches der Baronet gebeten hatte. Ihre Stimme zitterte aber ein wenig gegen den Schluß hin, denn die Ahnung, daß ſie das Haus, das ſie ſo ſehr liebte, wohl bald werde verlaſſen müſſen, laſtete ſchwer auf ihr und ſie dachte dabei an ihres Vaters Kummer.

„Ich glaubte, Mr. Trach,“ ſprach ſie mit dem tiefen melodiſchen Tone ihrer Stimme,„daß Sie zu reiſen beabſichtigten?“

„Das iſt auch mein Plan,“ erwiderte dieſer, „und ich würde England bereits verlaſſen haben, wenn mich nicht das Intereſſe eines werthen Freundes, das ſehr ernſtlich bedroht iſt, zurückgehalten hätte.“

„Sie verſprachen mir, mich als Ihre Schweſter zu betrachten?“

„Ich habe dieß verſucht.“

„Sie werden alſo nicht böſe über mich werden,“ fuhr das ſchöne Mädchen fort,„wenn ich dieſes Vorrecht in Anſpruch nehme und offen, wie mit einem Bruder, mit Ihnen rede? Harold, Sie ſind jung; die Natur hat Sie reich mit Talenten aus⸗ geſtattet, die Sie zum Nutzen Ihrer Mitbürger und zu einer ehrenvollen Laufbahn für ſich anwenden