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„Sehen Sie, was an meiner Uhr fehlt,“ ſprach der Fremde, ein werthvolles Exemplar auf den La⸗ dentiſch legend,„und ſchicken Sie ſie morgen nach dem Orte dieſer Adreſſe.“ Zugleich übergab er eine Karte und folgte raſch dem armen Wanderer, der eben nach Soho⸗ſquare einbog.„Entſchuldigen Sie,“ ſprach er, ſanft ſeine Schukter berührend,„aber ich glaube, ich hörte Sie ſoeben ein Miniaturbild von Isbay zum Verkauf anbieten.“
„Wohl möglich, mein Herr.“
„Wenn Sie noch nicht darüber verfügt haben. ſo wäre ich wohl Liebhaber dazu. Ich habe Ge⸗ ſchmack— eine Art von Leidenſchaft für ſolche Dinge.“
Harry lächelte. Der junge Mann, der ihn an⸗ geredet, war wenigſtens zwei bis drei Jahre jünger, wie er.„Ich habe meine Abſicht aufgegeben und will es nun nicht mehr ablaſſen. Es hat keinen Kaufwerth,“ ſetzte er bitter hinzu,„und das Gold iſt nicht mehr als zehn Schilling werth.“
„Es wäre um eben ſo viele Guineen vielleicht noch wohlfeil,“ bemerkte der junge Mann.
Das Anerbieten war zu lockend und Harry zog das Bild zögernd noch einmal aus der Taſche.
„Ausgezeichnet in der That,“ ſagte der Andere, es betrachtend.„Hier ſind zehn Guineen.“
„Und hier das Miniaturbild,“ ſprach der Künſtler, es an ſeine Lippen drückend, ehe er es weggab.
„Jetzt kann ich es nicht mitnehmen,“ ſprach der Käufer.
„Mein Herr!“
„Verſtellung iſt mir fremd, auch ſehe ich über⸗


