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Er erſchrack und als er die Augen erhob, er⸗ kannte er in der ſprechenden Perſon eines jener unglücklichen Geſchöpfe, auf deren Antlitz Schande und Elend ihren erniedrigenden Stempel gedrückt haben. Das Mädchen, das ihren ärmlichen Shawl feſt um die Schultern gezogen hatte, um die Kälte von ſich abzuhalten, betrachtete ihn mit neugierigem Blicke.
„Eine kalte Nacht in der That,“ erwiderte er weggehend.
„Ah, Sie fürchten ſich!“ ſprach ſie;„Sie haben aber Recht. Ein Mann kann ſich immer wieder aufraffen; nur unſer Geſchlecht iſt zu endloſem Elend in dieſer Welt verdammt.“ Mit dieſen Worten näherte ſie ſich der Stelle, die Harry ſo eben ver⸗ laſſen hatte, und ſchaute über das Geländer hinab.
Der Maler kehrte wieder um.„Warum gehen Sie nicht heim?“ fragte er.
„Weil ich kein Geld habe,“ erwiderte das
ädchen.
Harry drückte ihr einen Schilling in die Hand, indem er meinte, dieß würde ihr wenigſtens für dieſe Nacht ein Obdach verſchaffen und weil er ſich ſelbſt nicht länger in der Nähe des Waſſers traute, verließ er eiligſt den Park. Faſt eine Stunde lang trieb er ſich umher, ſo tief in Nachdenken verſunken, daß ihn das Geräuſch der Menge, das Rollen der Wagen und der helle Glanz der Lichter, die ihm
vorhin ſo zuwider waren, nicht länger ſtörten. Es
mußte etwas ganz beſonders Auffallendes in ſeiner Erſcheinung liegen„denn viele Perſonen, die ihrer Geſchäfte oder des Vergnügens wegen an ihm vor⸗


