Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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kam, um mich perſönlich zu überzeugen, ob Du Dich noch der Zeit erinnerſt, als meine theure Mutter Dich als ein kränkliches Kind in ihr beſcheidenes, aber glückliches Haus aufnahm und Dich mit müt⸗ terlicher Sorgfalt pflegte; der Zeit, in der wir zu⸗ ſammen ſpielten und— doch genug, ich ſehe, Du haſt dieß vergeſſen und darum lebe wohl! Ich bin lieber der arme Harry Burg, als ſein reicher Vet⸗ ter Richard.“ Mit dieſen Worten wandte ſich der Sprechende um und ging raſch ſeines Weges. Viel⸗ leicht ſtahl ſich eine Thräne in ſeine Augen und er wünſchte dieſe ungeſehen abzuwiſchen.

„Der Thor!“ murmelte der Student, ihm nach⸗ blickend.„Ich bin überzeugt, daß er keine Guinee im Sacke, hat, und ich war nahe daran, ihm fünf Goldſtücke zu geben, nur um ihn loszukriegen. Hof⸗ fentlich bleibt er nicht in Orford. Ich möchte nicht um 50, ja um 100 Pfund nicht, daß Lord Tuft oder Percy Howard erführen, daß ich einen hettel⸗ haften Künſtler zum Verwandten habe. Der Henker hole alle dieſe armen Verwandten!“ Auf dem Wege nach ſeiner Wohnung begegnete Richard Burg den beiden eben genannten Herren, welche in ihn dran⸗ gen, ſie doch ja bei ihrer Schiffparti

er des Vergnügens ihrer Geſellſchaft nicht verluſtig gehen wollte. Es fing am folgenden Tag ſchon an zu dunkeln, als der arme Künſtler mübe„mit wunden Füßen 4