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Sein Geſicht war ausnehmend bleich, mehr als ge⸗ wöhnlich, vielleicht aus Ermüdung, denn er war von London her zu Fuß gekommen, in der Hoffnung, durch eine Unterredung den Beſchluß ſeines Vetters umzuändern.
„In Ouford,“ wiederholte er unter tiefem Er⸗ röthen, denn er fühlte ſeine Demüthigung tief,„weil ich nicht glauben kann, daß Du eine Ahnung von der Noth haſt, in der ich mich befinde. Es handelt ſich bei mir nicht um Luxus, ja nicht einmal um die allergewöhnlichſten Gemächlichkeiten des Lebens, denn dieſe kenne ich längſt nicht mehr.“
„Und weſſen Schuld iſt dieß?“ fragte Richard Burg mit ſeiner ſcharfen, einſchneidenden Stimme. „Bei Deinen Talenten ſollteſt Du Dich nicht ge⸗ nöthigt ſehen, Dich an mich zu wenden. Ueberdieß,“ fuhr er fort,„haſt Du den einzigen Rath, den ich Dir zu geben vermochte, von Dir gewieſen. Sir John Sellem, mein Vormund, würde Dir eine Com⸗ misſtelle auf ſeinem Comptoir gegeben haben. Aus Stolz lehnteſt Du dieſe ab.“
„Weil ich außer Stande bin, mich von dem Beruf, den ich gewählt, zu trennen, die Kunſt gegen die Alltäglichkeiten eines Comptoirs zu vertauſchen,“ erwiderte ſein Vetter.„Du kennſt ja das Motto unſerer Familie,“ ſetzte er mit mattem Lächeln hinzu: „Treu bis in den Tod.“
„Nun, und was iſt jetzt Dein Wunſch?“ fragte der Erſtere ungeduldig.„Da Du einmal hier biſt, ſo darf ich wohl annehmen, daß es auf etwas ab⸗ geſehen iſt.“
„Auf Nichts,“ antwortete Harry ſtolz.„Ich


