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Mit Ausnahme einer Einzigen, dachte Harold ſeufzend. In des alten Mannes Geſicht lag ein ſo ſchmerzlicher Ausdruck, daß Harold, der ſonſt nie einen Entſchluß aufzugeben gewohnt war, wankend wurde.„Wenn meine Anweſenheit zu Ihrem Glück durchaus nothwendig iſt, ſo will ich bleiben,“ ſagte er deßhalb.
„Ich danke dir, lieber Junge,“ ſprach der Ba⸗ ronet, ihm freundlich die Hand ſchüttelnd,„ich danke dir für das Anerbieten. Ich vermag dir nicht aus⸗ zudrücken, wie wohl es meinem Herzen that; aber ich bin nicht ſo ſelbſtfüchtig, es anzunehmen. Nein, Harold, der Friede deines Gemüths iſt mir theurer, als deine Geſellſchaft. Du ſollſt Granstoun⸗Park ſogleich verlaſſen. Zeit und veränderte Umgebung werden die Wunde vernarben laſſen, welche Ein⸗ ſamkeit vielleicht unheilbar machen würde. Ich kenne aus Erfahrung ihren verderblichen Einfluß.“
Am folgenden Tage ging Harold in Tom's Be⸗ gleitung nach London ab.
Viertes Kapitel.
An einem jener kalten, hellen Morgen, welche die Herbſtzeit in England ſo geſund machen ging ein bleicher, übelſichtiger, junger Mann von etwa einundzwanzig Jahren, in den ſeidenen Studenten⸗ rock gekleidet, auf dem Platze vor dem Chriſtcolle⸗ gium von Orford ſpazieren. Sein Aeußeres hatte


