Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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rief der Baronet aus;„da ſteckt etwas dahinter. Das Mädchen liebt dich, Harold. Lächle nicht ſo trübſelig, mein Junge; ich bin feſt überzeugt, daß ſie dich liebt. Ihr Vater und ich theilen dieſe An⸗ ſicht ſchon ſeit mehr als einer Woche. Er ſoll ihr über ihr Benehmen den Kopf zurecht ſetzen.“

„Um alle Welt nicht,“ erwiderte Harold.„So ſehr ich an ihr hange, ſo möchte ich doch ihren Beſitz nichts Anderem als ihrer Liebe perdanken. Nein, Onkel, glauben Sie mir, ich habe gewiß den ver⸗ nünftigſten Entſchluß gefaßt, wenn ich Granstoun auf einige Zeit verlaſſe und mich in der Welt um⸗ ſehe. Bliebe ich, ſo würde ſich mein Herz verzeh⸗ ren; die Erinnerung würde ſtets an mir nagen, und darum iſt es beſſer, wenn ich mich entferne, wie ſchmerzlich mir auch die Trennung von Ihnen, mein Wohlthäter und zweiter Vater, fallen wird.“

Sir Mordaunt Tracy ging eine Zeit lang unter

Stillſchweigen weiter. Der Schlag kam ſo unerwar⸗ tet und erinnerte ihn ſo lebhaft an die Sorgen und Kämpfe ſeiner Jugend.„Du haſt Recht, Harold,“ ſprach er endlich,„und ich danke dem Himmel dafür, daß du Energie genug beſitzeſt, das Mißgeſchick zu ertragen, das meine ſchwächere Natur überwältigte. Es wird hier trübſelig werden, wenn du fort biſt,“ ſetzte er traurig hinzu;„ich werde dein herzliches Lachen und deine freundlichen Blicke, die beredter als Worte ſind, ſchmerzlich vermiſſen und ich werde jeden Augenblick meinen, ich müſſe dich auf Maybud die Allee herabjagen ſehen. Selbſt die Hunde wer⸗ den dich vermiſſen, denn wer mit dir in Berührung kam, liebte dich.“ 3